Museum Ostwall im Dortmunder U

Museum Ostwall im Dortmunder U
Dortmunder U / © labor b designbüro

Das Museum Ostwall (MO) hat im Oktober 2010 im Dortmunder U wiedereröffnet, nachdem es seinen alten Standort im Juni 2009 verlassen hat.

Seit 2005 verfolgt das MO die Leitidee vom Kunstmuseum als Kraftwerk. Damit wird ein wegweisender Gedanke Alexander Dorners aufgegriffen und in diesem Sinne versteht sich das MO als kultureller Ort, an dem die Kunstwerke nicht als vermeintlich überzeitliche Zeugnisse ausgestellt werden, sondern an dem vielmehr künstlerische und ästhetische, historische, politische und soziale, architektonische und stadtplanerische Aspekte der Gegenwart und Zukunft durch Kunstwerke der Sammlung sowie wechselnde Ausstellungen, Kurse und Veranstaltungen thematisiert werden können. Das MO ist Speicher der Vergangenheit und zugleich Ort der aktuellen künstlerischen wie gesellschaftlichen Produktivität. Die Neupräsentation der Sammlung steht unter dem Titel "Das Museum als Kraftwerk". Der Weg beginnt mit Fluxus/Happening und führt zeitlich zurück zu den Werken des Expressionismus. Auf der nächsten Ebene setzt der Rundgang wiederum bei Fluxus an und führt durch Räume mit Arbeiten von Wolf Vostell, Joseph Beuys, Dieter Roth, Martin Kippenberger, Anna und Bernhard Blume zu Installationen von Jason Rhoades und Mark Dion sowie zu Fotografien und Videos von Adrian Paci und Tobias Zielony. Das gemeinsam von Technischer Universität und MO betreute Hans-Breder-Archiv mit Videos und Skripten aus dem Bereich des Intermedia und damit zeitgebundenen Formen der Kunst von den 60er Jahren bis heute ist ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung. Zu den Neuerungen der Sammlungspräsentation gehören das Archiv der Zukunft und der MO Lautsprecher. In die Entstehung und Veränderung des Archivs der Zukunft mit Dialograum, Bildraum und Archivraum können sich Museumsbesucher einbinden.

Die Präsentation der Sammlung wird durch Plakate, Fotografien, Filmausschnitte und Künstlerinterviews ergänzt. Digitale Medienstationen und Audioguides bieten abrufbare Informationen zu den Künstler/innen sowie den Entstehungszusammenhängen der Kunstwerke vom frühen 20. Jahrhundert bis heute.

Museum Ostwall im Dortmunder U

Leonie-Reygers-Terrasse, 44137 Dortmund

Dienstag, Mittwoch 11 - 18 Uhr
Donnerstag, Freitag 11 - 20 Uhr
Samstag, Sonntag 11 - 18 Uhr
Montag geschlossen
Eintritt 5 €, ermäßigt 2,50 €

www.museumostwall.dortmund.de
Tel: 0231 / 50 23247

Ausstellungen

20. Januar bis 9. April 2012
Alex Katz: Der perfekte Augenblick

3. Febraur bis 29. April 2012
Schaufenster #4 - Jürgen Stollhans

Bis 10. Juni 2012
Das Drama der Farben und Formen

Bis 10. Juni 2012
Der zweite Blick. Sammlung in Bewegung

6. Mai bis 2. September 2012
Schaufenster #05 - Roseline Rannoch

9. Mai bis 29. Juli 2012
Heinz Mack - Zwischen den Zeiten

25. August bis 18. November 2012
Fluxus

1. Dezember 2012 bis 27. Januar 2013
Hans Breder – Kollisionsfelder