liquid area

Claudia Schmacke, Dark Energy, (c) Claudia Schmacke

Das Projekt liquid area definiert Wasser als einen Schwerpunkt für die künstlerische Kartierung der Metropole Ruhr. Wasser prägt die Region zwischen Ruhr und Emscher geografisch als Fluss, Kanal, Vorfluter, Rückhaltebecken oder Teich, historisch-kulturell als Trinkwasser, Kühlwasser, Abwasser oder als Ort der Freizeitgestaltung.

In acht Ausstellungen setzen sich Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeitsweise eine subjektive Raum- bzw. Ortswahrnehmung als festen Bestandteil enthält, mit Orten, Kontexten, Funktionen und Bedeutungen des flüssigen Stoffs auseinander.

Rainer Gottemeier, Bravo Charlie ..., wie ein Leuchtturm, der Schiffe in den Hafen hereinruft, (c) Rainer Gottemeier 2010

Paul Baartmans, Helmut Dick, Luka Fineisen, Axel Friedrich, Erich Füllgrabe, Thomas Gerhards, Rainer Gottemeier, Christian Hasucha, Harald Hilscher, Kirsten Kaiser, Gereon Krebber, Susanne Kutter, Matthias Schamp, Dirk Schlichting, Claudia Schmacke und Ike Vogt entwickeln dabei künst- lerische Erfahrungssituationen mit verschiedenen Schwerpunkten.

Durch die künstlerische Interpretation entsteht ein Interferenzraum, dessen Erfahrbarkeit auf die Wahrnehmung der Metropole Ruhr gespiegelt werden kann und so eine künstlerische, subjektiv-fragmentarische Kartierung der Region darstellt.

Eine solche "Karte" rückt damit nicht nur oftmals durch Alltäglichkeit Verborgenes in den Bereich bewusster Wahrnehmung, sondern identifiziert die Metropole Ruhr selbst als Ort aktueller künstlerischer Auseinandersetzung, als liquid area.